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Elektro-Einrad: Mobil in alle Richtungen

von Markus Funke am Montag, 28. September 2009

Honda hat ein elektrisches Einrad entwickelt, das der Fahrer frei in alle Richtungen bewegen kann. Das Elektro-Einrad, das bisher nur als Konzept-Studie vorliegt, wird dabei über eine Verlagerung des Oberkörpers gesteuert.
Foto: Honda
Beim U3-X setzt Honda Techniken ein, die im Rahmen der Forschung für den humanoiden Roboter Asimo entwickelt wurden. Dazu zählen das laut Honda weltweit erste in alle Richtungen fahrende Radsystem Honda Omni Traction (HOT) Drive System, das vorwärts, rückwärts, rechts, links und diagonal ausgerichtet werden kann.

Auf dem U3-X bewegt man sich in aufrechter Haltung wie ein Artist im Zirkus. Wie zu Fuß können abrupte Richtungsänderungen – vorwärts, rückwärts und seitwärts – durchgeführt werden. Auch die Geschwindigkeit wird mittels Gewichtsverlagerung kontrolliert.

Von der Fußstütze aus kann der Fahrer leicht den Boden erreichen. Beim Fahren ist er in etwa auf Augenhöhe mit Fußgängern. Laut Honda wiegt das U3-X weniger als zehn Kilogramm und wird mit einer Lithium-Ionen-Batterie angetrieben. Die Betriebszeit mit einer voll geladenen Batterie beträgt eine Stunde.

Präsentiert werden soll das Gefährt auf der Tokyo Motor Show, die am 24. Oktober 2009 beginnt. Dann dürfte sich auch entscheiden, ob das U3-X später in Serie gebaut wird. (mid/ ampnet)

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14 Kommentare

  1. Henery Schaffer

    I found your site on technorati and read a few of your other posts. Keep up the good work. I just added your RSS feed to my Google News Reader. Looking forward to reading more from you down the road!

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  2. Stefan

    Eine äusserst unkonventionelle Möglichkeit der Fortbewegung, uns wurde schon viel präsentiert wie z.b der Segway oder der P.U.M.A und nun setzt Honda mit dem U3-X nochmals eins drauf.

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  3. egon

    “Ein interessantes Spielzeug auf dem Weg zum Dreirad: Damit können sich dann später die zivilisationsgeplagten Fetten bewegen, ohne dass sie schon nach 100 Metern Fußweg kollabieren”.
    Ich kann mir heute einen wirkungsvollen Einsatz nur im Innenbereich und für Behinderte Menschen vorstellen. Ansonsten ist es ein schönes Spielzeug. Die Entwicklung ist in jedem Fall wichtig: Wer weiß schon heute, was am Ende alles notwendig und möglich sein wird?

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  4. ESC Selbstdenkend

    Der Wirkungsgrad gemäß de Energiebilanz eines gehenden Menschen
    ist sehr schlecht bezüglich Nahrungsherstellung und Leistungsabgabe.

    Zuzüglich kommt das erheblich schwerere Fortbewegen im Alter (ab 30 Jahre).
    Bei den angeführen Fahrmaschinen ist der Gesamt-Wirkungsgrade erheblich verbessert besonders wenn man dabei sitzen kann. Übernimmt optional eine automatische GPS-Steuerung die Fahrziele ist wohl ein ideale Stadtfahrzeug
    und Hausfahrzeug demnächst verfügbar – die Lücke zwischen Mensch und Fahrrad wird geschlossen.
    Und mit dem optionalen Regenschirm ist das “Allwettercabrio” entstanden.

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  5. egon

    “Der Wirkungsgrad gemäß de Energiebilanz eines gehenden Menschen
    ist sehr schlecht bezüglich Nahrungsherstellung und Leistungsabgabe.”

    Vielen Dank für die Information-hatte ich so isoliert noch nicht betrachtet.

    Am besten alle menschlichen Nachteile gegenüber Maschinen beseitigen und durch solche ersetzen, damit wir alle endlich ein maschinenwürdiges Leben führen.

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  6. ESC Selbstdenkend

    Die Symbiose “Maschine und Mensch” ist bereits umgesetzt und von der dritten Macht, den Gesetzen und Vorschriften zur “Triade der Macht” mutiert.
    Was ist ein “Mensch” ohne RFID Identkarte mit maschinell lesebaren codierten biometrischen Parametern?
    Der nächste Schritt wird wohl schon vorbereitet.
    der Eergieverbrauch auf die pers. Ident-Card programmiert: Essen, gehen, fahren, fliegen, heizen, Freizeit, Kollektivkosten (Kriege, Energie-Kosten-Länder-Ausgleich) usw.
    Und die Energie-Kosten werden gerecht und sozialverträglich mit dem Einverständnis der demokratischen Mehrheit wie sie heute verstanden wird
    aufgeteilt auf die zahlungspflichtigen Verursacher.
    … damit wir endlich ein maschinenwürdiges Leben führen.
    (ggf. “Dasein” statt “Leben”)

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  7. egon

    Es klingt vielleicht idiotisch und ist sicher überzogen, aber mit der zunehmenden Substitution menschlicher Eigenschaften durch die Technik steigt die Abhängigkeit und die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Gesellschaft und Technologie nehmen rasant zu (z.B. Autos).

    Klar: Man kann den individuellen Verbrauch an Ressourcen sozusagen über eine Art Steuer für die Gemeinschaft wieder ausgleichen.
    Aber: 1. sind die Ressourcen damit nicht wieder zurückgewonnen, 2. werden durch den Einsatz von Technik selbst meines Wissens immer mehr Ressourcen verbraucht und das Wichtigste: Immer weniger Menschen können der Technik folgen und immer weniger Menschen haben die Wirtschaftskraft, an einer zunehmend über den Einsatz von Technik definierten Lebebsqualität tatsächlich teilzuhaben.

    Ich jedenfalls sehe einen Automatismus darin, dass die Wertschöpfung einerseits rasant steigt und andererseits immer mehr Menschen aus diesem Prozess herausfallen.

    Für mich ist durch dieses banale Einrad eine wichtige Schwelle überschritten:
    Der Mensch wird über die gesellschaftlichen Wechselbeziehungen, die über kurz oder lang aus dem Spielzeug eine Notwendigkeit machen, seiner Beine beraubt. Damit wird er nicht nur träge, sondern seine inneren Beziehungen zum Beispiel zwischen den Füßen und dem Kleinhirn können degenerieren.

    Der Mensch läuft damit Gefahr, seine Fähigkeit zu verlieren, aus sich heraus AUFRECHT ZU GEHEN. Was das bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.

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  8. ESC Selbstdenkend

    Das die Technisierung der Menschen Anhängigkeiten bringt ist wohl auch so gewünscht. Das AUFRECHTE GEHEN ist nur scheinbar. Die Rechte an den
    Steuerungsmechanismen sind inzwischen übereignet und nicht mehr Eigentum
    des Menschen. Kulturen, Werbung, Medien, Gewohnheiten, Gesetze usw. haben den Menschen auf ein Minimum reduziert.

    Sicherlich haben die Baumstammträger geflucht als einer von ihnen stolperte.
    Dann aber noch mehr als der Baum alleine bergab rollte.
    Mit großer Freude sahen sie dass der rollende Baumstamm zwischen zwei Bäumen nicht durchkam – da zu lange. Der nächste Idee war wohl das Scheiden in Scheiben. So ähnlich war wohl die Erfindung des Rades.
    Der Hebel und das Weben waren sicherlich ebensolche Meilensteine der Evolution. Und dann kam der Buchdruck und die Schreibmaschine.

    Heute werden Memos mit dem PC-Hilfe geschrieben und geprintet.

    Geben sie einem Manager einen Block und Stift und lassen sie ihn ein Meeting protokollieren … Krixel-Kraxel und nach 3 Stunden kann er die eigene Schrift nicht mehr lesen. Die Fähigkeit des schnellen Schreibens geht nur noch mit der Tastatur. Da ist wohl das Diktophon und die Sekretärin erforderlich.
    Der Kopierer ersetzte die professionellen Kopier-Schreiber.
    So ist die lesbare Handschrift oftmals verschwunden wie auch das zusammenhängende handschriftliche Schreiben von Texten.

    Wirklicher Wohlstand, Bequemlichkeit und Lebensqualität im Interesse des Mensch-Seins ist nicht gewünscht weil es Freiheit schafft.

    Trotz aller Entwicklungen die die Lebensqualität verbessern “könnten” werden die Menschem immer wieder an die Genzen der Leistungsfähigkeit gebracht statt die Produktivitätssteigerung in Lebensqualität zu honorieren.

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  9. reditalian

    Super, ist der Akku am Ende fällt man geschmeidig auf die Schnauze, weil die elektronische Schwerkraftkontrolle ausfällt, auch wenn das Ding vermutlich wild piepend auf den Ladezustand aufmerksam macht. Was ein Schwachsinn. Laufen ist deutlich gesünder, auch wenn der Spassfaktor bei dem Ding wahrscheinlich grösser ist. Man, was für einen Mist erfinden die noch, damit wir uns garnicht mehr bewegen?

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  10. ESC Selbstdenkend

    Super, ist der Akku am Ende fällt man geschmeidig auf die Schnauze, weil die elektronische Schwerkraftkontrolle ausfällt, auch wenn das Ding vermutlich wild piepend auf den Ladezustand aufmerksam macht. Was ein Schwachsinn. Laufen ist deutlich gesünder, auch wenn der Spassfaktor bei dem Ding wahrscheinlich grösser ist. Man, was für einen Mist erfinden die noch, damit wir uns garnicht mehr bewegen?

    Leider ist wohl das TV ein größerer Mist da hier täglich stundenlang Informationen aus fremden Leben die Hirne programmiert werden. Die Menschen sitzen oder liegen stundenlang.
    Das aufrechte Sitzen auf diesem (neuen) Fahrzeug ist auf alle Fälle der Gesundheit dienlicher.
    Sicherlich eignet sich eine Brennstoffzelle für diese Fahrzeuggattung erheblch besser als z.B. ein Li-Ionen-Akku und mann könnte damit einige Wochen fahren bis die “Stützräder” (?) herauskommen oder der “Airbag” den Fall dämpft …

    Hier geht es nicht um den “Spaßfaktor” sondern um eine sehr ernste Lösung im Bereich der Energieeffizienz. Es gehr hier wohl auch nicht um das Verbot von Bewegung generell oder um eine Analyse ob das Gehen deutlich gesünder ist.
    Wenn ein Weg über genehmigt ist und von GPS überwacht wird hängt die Freiheit über die Wahl des Fahrzeugs wohl von den Kosten ab: Da die Energieeffizienz beim Gehen sehr schlecht ist – besonders bei Übergewicht – kostet das eben auch richtig nehr Geld.
    Heute geht ja auch (fast) kein Mensch 20 oder 25 km zu Fuss nur weil es gesünder ein soll. Es wird ggf. das Fahrrad benützt oder es kosten Geld.
    Die demokratische Mehrheit hat sich für eine Energieeffizienz entschieden und die Gesetze werden die Menschen dazu in diesen Wirtschaftskreislauf hineinzwingen. Dazu gehört eben auch die Erzeugung und Verwertung von Nahrungsmitteln. Das Weltsystem wird in Kürze 7 MIA Menschen ernährem müssen. Wir können mit erhebliche Abstrichen rechen wenn die Nahrung und Energie aufgeteilt werden. Da bleibt wohl nicht mehr viel Energie für das Gehen übrig – eher noch für das Radfahren oderdochnur die WebCam.
    Der Mensch wird dann rationiert mit der “CO2-Luxus-Steuer” auf Nahrungsmittel die über der Zuteilungsration liegen.

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  11. Forenprolet

    hallo miteinander,
    Ich habe diese Diskussion gespannt mitverfolgt und bin der Meinung, dass diese Entwicklung ein großer Fortschritt wäre ja aber auf der anderen Seite können wir so sehen wie der Anteil der Übergewichtigen in der Welt ansteigt. Es geht nicht um das Gehen es geht um das allgemeine Bewegen. Die Menschheit ist faul deswegen kommt diese Technologie grade richtig. Für mich finde ich dies aber falsch. Die Menschen werden fetter und sind nicht mehr in der Lage körperlich anstrengende Arbeit auszuführen. Dafür müssen dann wieder Maschinen ran. Wo verdient dann der Mensch sein Geld um zu Leben?

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  12. Charly

    Ein Kullerhocker,der beide A.backen trägt mit ziemlichem Unbrauchbarfaktor.
    Ein bisschen sinnvolle Neuheit bringen,nur anders reicht nicht.Man sollte den
    Erfinder damit zur Urinprobe schicken.

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  13. Charly

    Eine äusserst unkonventionelle Möglichkeit der Fortbewegung, uns wurde schon viel präsentiert wie z.b der Segway oder der P.U.M.A und nun setzt Honda mit dem U3-X nochmals eins drauf.

    Schade,daß der Mensch sein bischen Geist so verplempert.Man denke nur
    an die vielen Millionen,die nötig sind um sowas in den Markt zu pressen.

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  14. ESC Selbstdenkend

    hallo miteinander,
    Ich habe diese Diskussion gespannt mitverfolgt und bin der Meinung, dass diese Entwicklung ein großer Fortschritt wäre ja aber auf der anderen Seite können wir so sehen wie der Anteil der Übergewichtigen in der Welt ansteigt. Es geht nicht um das Gehen es geht um das allgemeine Bewegen. Die Menschheit ist faul deswegen kommt diese Technologie grade richtig. Für mich finde ich dies aber falsch. Die Menschen werden fetter und sind nicht mehr in der Lage körperlich anstrengende Arbeit auszuführen. Dafür müssen dann wieder Maschinen ran. Wo verdient dann der Mensch sein Geld um zu Leben?

    Die meisten Menschen führen, spezielle in der westlichen Welt keine körperlich anstrenchendem Arbeiten aus. Das hängt unter anderem mit der Achtung der Meschenwürde zusammen die die Menschen wenigstens vor
    den Körperlich unzumutbaren Arbeitsn schützt. Körperlich schwere arbeiten sind unnatütlich. Die Berufsgenossenschaftne haben strenge Richtliinen um Belastung und Tagarbeit zu begrenzen. Verstöße werden mit empfindlichen Geldstrafen geahnten. körperlich schwere Arbeiten schädigen Menschen in jeder Form. In Deutschland habe wir ein maar Millionen and den Gelenken erkrankte Personen. Die haben sich alle zu wenig bewegt? Wohl kaum nicht nur körperliche Arbeit sindern auch die sportlichen gesunden Tätigkeiten haben die Erkrankungen nicht verhindern können. 60.000 künstliche Oberschenkelgelenke werden pro Jahr ausgetauscht sicherlich auch wegen zu fetten Menschen . Der Grat zwischen zu wenig Bewegung und Sport oder auch körperlicher schwerer Belastung ist sicherlich sehr gering.
    Wenn jemand sich falsch ernährt ist das wohl eine systembedingte Programmierung wie Rauchen oder ähnliche selbstzerstörende Eigenschaftem im Interesse von Wirtschaftskreisläufen. Überbelastungen wie im Leistungssport besonders wenn 4-8 Stunden pro Tag trainiiert werden muss sind immer schädlich. Genauso wie das für die “Spaßsportler” sind die versuchen den Marathonlauf in 3 Stunden zu laufen. Auch diese unterstützen einen Wirtschaftskreislauf: Sport > Krankenversicherng > Ärzte > Krankenhäuser > Reha > usw.
    Und der Mensch sollte sein Geld nicht damit verbinden einen Baumstamm vor sich herzuschieben wenn das Rad iihm hilft. Die Lebensqualität ist das Ziel des Menschen wozu eben auch die Verringerung der Arbeitszeit zählen sollte ohne körperliche Belastungen. Psychische Überbelastung belasten ebenso wie mechanische Belastungen durch Abbauprodukte und Hormone das Immunsystem, sichtbar an den elendigen Krankheiten an denen zu viele Mesnchen vorzeitig sterben müssen. Die Ursachenforschungen und das entsprechende nachhatige Handeln im Umweltschutz das aktuelle Thema,
    aber für den Menschen gibt es leider nur die Reparaturwirtschaft.

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