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Hier zapfen Sie Gratis-Strom

von Timo Bürger am Donnerstag, 4. Februar 2010

ADAC und RWE eröffnen Gratis-Elektotankstelle

Der ADAC verschenkt zusammen mit dem Energiekonzern RWE Strom. In München gibt es ab sofort eine neue Elektrotankstelle. Jeder kann dort sein Elektrofahrzeug betanken. Der Strom soll ausschließlich aus regenerativen Energien stammen.

Wer Saft für umme haben möchte, meldet sich an der ADAC-Zentrale an. Dort befindet sich auch die Ladestation. ADAC-Mitarbeiter schalten dann die Zapfsäule frei. Bei Bedarf gibt es auch ein Ladekabel. Bis Ende des Jahres sollen weitere 23 Ladestation in Deutschland entstehen. 27 der grünen Tankstellen gibt es bereits.

Wir meinen: Schöne Idee, grünen Strom gratis bereit zu stellen. Allerdings ist das ganze (zurzeit) wohl eher eine nette Marketing-Maßnahme. Elektroautos gibt es quasi gar nicht. Wer einen Elektroroller oder ein Elektro-Fahrrad besitzt, wird wohl kaum einen Umweg auf sich nehmen, um sein Zweirad wieder aufzuladen – zudem die Kosten für eine “Tankfüllung” sich bei Zweirädern sehr in Grenzen halten.

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Elektro-Bikes in China werden zur Plage

von Timo Bürger am Donnerstag, 21. Januar 2010

Eine Invasion von Elektro-Fahrrädern sorgt auf Chinas Straßen für enorme Gefahren. Die Zahl der sogenannten E-Bikes ist in den vergangenen zehn Jahren von 50.000 auf mittlerweile rund 120 Millionen Stück gewachsen. Gleichzeitig stieg laut “Wall Street Journal” die Zahl der bei Unfälle mit Elektro-Fahrrädern getöteten Personen von 34 auf rund 2500 im Jahr.

In China herrscht dicke Luft - trotz und wegen E-Bikes (Foto: Reuters)

Die Bikes werden bis zu 20 km/h schnell, sind aber mit nur schwachen Bremsen ausgestattet. Zudem ist kein Führerschein nötig, so dass die Hemmschwelle beim Brechen von Verkehrsregeln niedrig ist. E-Biker gelten in China als besonders rücksichtslose Fahrer.

Die Polizei versuchen das Problem unter anderem mit häufigen Kontrollen in den Griff zu bekommen, bislang aber ohne Erfolg. Das Elektrorad-Phänomen ist jedoch teilweise hausgemacht, da die Regierung lange Zeit derartige Fahrzeuge als umweltfreundliche Alternative zum Motorroller propagiert hatte.

Der geplante positive Öko-Effekt schlägt jedoch bereits ins Gegenteil um: Die Batterien sind aus giftigem Blei hergestellt, das schwer zu recyceln ist. Zudem wird der Strom für die Räder meist in Kohlekraftwerken gewonnen.

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Der Chevy Volt Dance

von Henning Schwörer am Donnerstag, 7. Januar 2010

Zwischen den Jahren kursierte wie wild ein Video im Netz, welches einen Ausschnitt der Präsentation des Chevrolet Volt auf der Los Angeles Autoshow 2009 zeigt (siehe unten). General Motors hat sich dabei völlig uneigennützig zur Aufgabe gemacht, die technischen Vorteile eines Elektroautos in einen Song zu verpacken. Heraus kam ein Gassenhauer aus der Marketing-Abteilung:  “Chevy Volt and me”.

Dem Zuschauer wird beim Zuschauen der zugehörigen Tanzeinlage ganz schnell klar:  So wird das definitiv nichts mit der Akzeptanz von Elektroautos!

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